Täglicher Marktbericht – 20. Januar 2026

Dienstag, 20. Januar 2026

Aktien fallen breit in Europa, den USA und Teilen Asiens, nachdem neue Zoll-Drohungen aus Washington im Streit um Grönland die Sorge vor einer erneuten transatlantischen Handelsspirale schüren. In Europa rutschen die großen Indizes deutlich, und auch Wall Street handelt nach dem Feiertag deutlich schwächer; gleichzeitig steigt die Nervosität, der Volatilitätsindex steigt deutlich auf über 20 und „sichere Häfen“ wie Gold werden gesucht.

Ein zweiter Stressfaktor kommt aus Japan: Bei japanischen Staatsanleihen (JGBs) schießen vor allem die langen Laufzeiten auf Rekordstände; die 40-jährige Rendite springt erstmals über 4%. Auslöser sind wachsende Fiskalsorgen vor der Wahl – das drückt die Bondpreise und sorgt zugleich für erheblichen Druck auf den Yen; die Bewegung greift auch auf globale Zinsmärkte über. In den USA steigen die Renditen.

Einzelwerte: In Europa stehen Luxus und Zykliker weiter unter Druck. In den USA ist die Abwärtsbewegung breit. Der S&P 500 handelt fast 2% tiefer.