Täglicher Marktbericht – 17. März 2026
In den USA stieg der S&P 500 (SP:SPX) um 0,43 Prozent auf 6.727 Punkte, der Nasdaq Composite (NASDAQ:IXIC) gewann 0,58 Prozent auf 22.502 Punkte, und der Dow Jones (DJ:DJI) legte 0,29 Prozent auf 47.082 Punkte zu (ca. 20:00 MEZ). In Europa schloss der Dax (XETR:DAX) 0,7 Prozent höher bei 23.731 Punkten. Getragen wurde die Bewegung vor allem von Energie- und Versorgerwerten in Europa sowie von Energie- und Konsumtiteln in den USA. Eli Lilly (NYSE:LLY) hingegen geriet nach einer Herabstufung durch HSBC und neuen Zweifeln an den langfristigen Erwartungen für den Markt der Adipositas-Medikamente zeitweise um rund 6 Prozent unter Druck.
Unter der Oberfläche blieb das Marktbild gleichwohl angespannt. Brent (TVC:UKOIL) hielt sich über 100 Dollar je Barrel und stieg im Tagesverlauf zeitweise bis in den Bereich von 103 bis 105 Dollar, während WTI (TVC:USOIL) in der Spitze um 98 Dollar notierte. Am Devisenmarkt gab der Dollarindex (TVC:DXY) auf 99,65 nach, nachdem er zuvor bei 100,54 ein Zehnmonatshoch erreicht hatte; der Euro zum Dollar (EURUSD) erholte sich auf 1,15345, der Yen zum Dollar (USDJPY) stabilisierte sich um 159. Am Anleihemarkt blieben die Investoren vorsichtig: Die Zinssenkungserwartungen für die Fed sind seit Kriegsbeginn deutlich zurückgenommen worden; die Bank of America registrierte zudem den stärksten Aufbau von Kassenbeständen seit der Pandemie. Gold (TVC:GOLD) trat bei rund 5.004 Dollar je Feinunze nahezu auf der Stelle.