Täglicher Marktbericht – 7. April 2026

Der heutige Handel stand ganz im Bann des Ultimatums, das Donald Trump dem Iran gesetzt hat. Trump drohte, Teheran müsse die Straße von Hormus bis Dienstagabend amerikanischer Zeit öffnen; andernfalls würden iranische Kraftwerke, Brücken und weitere zentrale Infrastruktur zerstört. Zugleich verschärften sich die Angriffe auf iranische Verkehrs- und Industrieanlagen. Iran beharrte hingegen auf Vorbedingungen für Gespräche über einen „dauerhaften Frieden“: ein sofortiges Ende der US-Angriffe, Garantien gegen neue Angriffe und Entschädigungen; die Drohungen aus Washington bezeichnete die iranische Militärführung als „delusional“.

Entsprechend überwog an den Finanzmärkten Vorsicht. In New York lagen der Dow Jones (DJ:DJI), der S&P 500 (SP:SPX) und der Nasdaq Composite (NASDAQ:IXIC) zur Mittagszeit rund 0,9 bis 1,3 Prozent im Minus; europaweit fiel der Stoxx 600 (INDEX:STOXX) um 1,0 Prozent, der Dax (XETR:DAX) ebenfalls um 1,0 Prozent. Zugleich stieg WTI (TVC:USOIL) zeitweise auf 117,63 Dollar und notierte zuletzt bei 115,81 Dollar je Barrel; Brent (TVC:UKOIL) lag bei 110,14 Dollar. Der Dollarindex (TVC:DXY) hielt sich mit 99,93 Punkten, während die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen (TVC:US10Y) auf 4,363 Prozent anzog.

Unter den größten Einzelwerten ragte heute vor allem Apple (NASDAQ:AAPL) negativ heraus. Die Aktie verlor rund 4,2 Prozent. Apples faltbares iPhone weist nach Berichten technische Probleme auf, was die Massenproduktion und die Auslieferung verzögern könnte. Positiv fiel dagegen Broadcom (NASDAQ:AVGO) mit einem Plus von 3,7 Prozent auf, nachdem der Konzern einen langfristigen Vertrag mit Alphabet (NASDAQ:GOOGL) zur Entwicklung von KI-Chips und anderen Komponenten abgeschlossen hatte.