Täglicher Marktbericht – 1. Mai 2026

Marktbericht – 1. Mai 2026

Der internationale Börsenhandel stand zum Wochenschluss ganz im Zeichen der Vereinigten Staaten. In Europa ruhten die Märkte wegen des Tag der Arbeit. Entsprechend konzentrierte sich das Geschehen auf die Wall Street, wo eine dichte Berichtslage und robuste Konjunkturdaten die Kurse stützten.

Die großen Indizes legten moderat zu. Der S&P 500 (SPX) und der Nasdaq 100 (NDX) wurden vor allem von starken Ergebnissen im Technologie- und Energiesektor getragen.

Im Mittelpunkt stand Apple Inc. AAPL (Ergebnisse). Der Konzern übertraf die Erwartungen mit einem Umsatz von 111,2 Mrd. Dollar (+17 %) und einem Gewinn je Aktie von 2,01 Dollar (+22 %). Besonders das Servicegeschäft erwies sich erneut als Wachstumstreiber. Die Aktie legte im Handel deutlich zu.

Im Energiesektor berichteten gleich mehrere Schwergewichte. Exxon Mobil Corporation XOM (Ergebnisse) meldete einen Gewinn von 4,2 Mrd. Dollar, bereinigt 8,8 Mrd. Dollar, gestützt durch höhere Ölpreise. Die Aktie fiel um rund 1%.

Auch Chevron Corporation CVX (Ergebnisse) legte Zahlen vor. Der Konzern profitierte ebenfalls vom höheren Ölpreisumfeld und berichtete robuste Cashflows sowie stabile Fördermengen. Die Aktie gab um 1,39% am Freitag nach.

Im Konsumgüterbereich berichtete Colgate-Palmolive Company CL (Ergebnisse). Das Unternehmen zeigte eine stabile Umsatzentwicklung bei anhaltend solider Nachfrage, während Margen unter Kostendruck standen. Die Aktie stieg um etwas mehr als 2% am Freitag.

Von konjunktureller Seite kam ein differenziertes Signal. Das Institute for Supply Management meldete für April einen Einkaufsmanagerindex (ISM) von 52,7 Punkten und damit weiterhin Expansion im verarbeitenden Gewerbe. Gleichzeitig stieg die Preiskomponente deutlich an, was auf zunehmenden Kostendruck und anhaltende Inflationsrisiken hinweist. (ISM Originalbericht)

In der Summe ergibt sich ein Bild stabiler US-Märkte, getragen von überzeugenden Unternehmenszahlen. Zugleich signalisiert der Anstieg der Inputpreise im ISM-Bericht, dass der Inflationsdruck auf der Produktionsseite bestehen bleibt.