Täglicher Marktbericht – 18. Mai 2026

Die internationalen Aktienmärkte zeigten sich zum Wochenauftakt extrem volatil. Der deutsche Leitindex DAX (DAX) schloss nach starken Schwankungen 1,49 % höher bei 24.307 Punkten. Der europäische Euro Stoxx 50 (SX5E) legte leicht zu, während der amerikanische Technologiesektor schwächer tendierte. Der Nasdaq 100 (NDX) stand vor den anstehenden Zahlen von NVIDIA (NVDA) unter Druck. Gleichzeitig belasteten steigende Ölpreise und die geopolitische Eskalation im Nahen Osten die Märkte. Brent Crude Oil (UKOIL) stieg erneut über 110 USD je Barrel. Im deutschen Markt standen vor allem Rüstungs-, Infrastruktur- und defensive Qualitätswerte im Fokus. Rheinmetall (RHM) gehörte mit einem Plus von über 4 % zu den stärksten DAX-Werten. Händler verwiesen auf höhere Kursziele von Analysten sowie die anhaltend hohe Nachfrage nach Verteidigungswerten angesichts der geopolitischen Lage. Deutsche Börse (DB1) profitierte von hohen Handelsvolumina und der Suche der Anleger nach defensiven Geschäftsmodellen. Ebenfalls gesucht war Deutsche Telekom (DTE)), die als defensiver Infrastrukturwert gefragt blieb. Auf der Verliererseite standen zyklische Autowerte wie Mercedes-Benz Group (MBG) sowie Porsche Automobil Holding (PAH3)), die unter Konjunktursorgen und höheren Energiepreisen litten. Im Technologiesektor blieb die KI-Infrastruktur das dominierende Thema. Anleger positionierten sich vor den Quartalszahlen von NVIDIA (NVDA)), die als zentraler Test für die gesamte KI-Rally gelten. Gleichzeitig profitierten Infrastruktur- und Rechenzentrumswerte wie Equinix (EQIX)) von der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Rechenkapazitäten. Auch Netzwerkinfrastruktur- und Glasfaserwerte wie Corning (GLW)) standen im Fokus. Trotz robuster Gewinnentwicklung nimmt die Nervosität im Technologiesektor zu, da die Erwartungen an KI-Unternehmen mittlerweile extrem hoch sind. An den Rohstoff- und Währungsmärkten dominierten Inflations- und Krisensorgen. Gold (GOLD)) blieb in der Nähe seiner Hochs stabil, während EUR/USD (EURUSD)) bei rund 1,16 notierte. Der Ölpreisanstieg erhöhte erneut die Sorgen vor länger hohen Zinsen. Marktteilnehmer reduzierten die Erwartungen an kurzfristige Zinssenkungen der US-Notenbank deutlich. Der amerikanische Leitindex S&P 500 (SPX) tendierte leicht schwächer, während der Dow Jones (DJI) stabil blieb