Täglicher Marktbericht – 30. September 2026
Märkte
Der S&P 500 (SPX) schloss 0,25 Prozent tiefer bei 7.652 Punkten, während der Nasdaq 100 (NDX) um 0,23 Prozent auf 30.409 Punkte stieg. Der Dow Jones (DJI) verlor 0,86 Prozent auf 50.906 Punkte. Nach den deutschen Inflationsdaten fiel der DAX (DAX) um 0,79 Prozent auf 25.199 Punkte. Hingegen gewann der Nikkei 225 (NI225) 1,94 Prozent auf 66.754 Punkte. Brent-Rohöl (UKOIL) verteuerte sich um 2,04 Prozent auf 98,12 Dollar je Barrel.
Unternehmen
Micron Technology (MU) übertraf mit Umsatz und Ergebnis die Erwartungen. Wegen der hohen Nachfrage nach Speicherchips für KI-Rechenzentren stellte der Konzern zudem einen Quartalsumsatz über den Schätzungen in Aussicht. Meta Platforms (META) profitierte im September von der Zuversicht in die KI-Strategie des Konzerns. Alphabet (GOOGL) brachte sein bislang leistungsfähigstes Gemini-Modell heraus. Intern bestehen indes Vorbehalte gegen dessen Leistungsfähigkeit in einzelnen Anwendungsfeldern. Amazon (AMZN) vereinbarte mit Constellation Energy (CEG) die Lieferung von 690 Megawatt Strom für den Ausbau eines Kernkraftstandorts in Maryland.
Paramount Skydance (PSKY) nahm mit einer Investment-Grade-Anleihe 30 Milliarden Dollar auf, um die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery zu finanzieren. First Quantum Minerals (FM) erhielt in Panama eine politische Perspektive für Gespräche über die Wiederaufnahme des Betriebs seiner Kupfermine. UnitedHealth (UNH) muss sich nach einer richterlichen Entscheidung gegen eine eingeschränkte Aktionärsklage verteidigen. Gegenstand sind angeblich irreführende Angaben zu ergebniswirksamen Finanztransaktionen.
Eli Lilly (LLY) meldete in einer Studie der mittleren Phase einen zusätzlichen Gewichtsverlust durch die Kombination eines neuen Wirkstoffs mit Zepbound, allerdings bei mehr Nebenwirkungen. Die Gesundheitsaufsicht prüft die Pläne von MercadoLibre (MELI) für einen brasilianischen Online-Marktplatz für verschreibungspflichtige Medikamente.
BMW (BMW) streicht im Zuge verschärfter Kostensenkungen mehr als 100 Führungspositionen und richtet das Modellangebot sowie das China-Geschäft neu aus. Volkswagen (VOW3) kündigte im Rahmen seiner Sparpläne einen Großteil der Tarifverträge. Die offene Standortfrage und die fortdauernde Übernahmedebatte setzten die Commerzbank (CBK) unter Druck.
Makroökonomie
Laut BEA beschleunigte sich der für die Fed maßgebliche PCE-Preisindex schwächer als erwartet. Infolgedessen gingen die Erwartungen einer Zinserhöhung im Oktober zurück. Wie Destatis mitteilte, stieg die deutsche Inflationsrate im September auf 3,3 Prozent. Höhere Energiepreise verstärkten den Preisdruck. Die BoE warnte vor Risiken für die Finanzstabilität, falls die wachsende kreditfinanzierte KI-Infrastruktur eine Korrektur erfährt.
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*Erstellt am 30.09.2026 / 22:21 (Europe/Berlin)*