Täglicher Marktbericht – 7. Oktober 2026
Märkte
Der S&P 500 (SPX) schloss 0,58 Prozent höher bei 7.819 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) gewann 0,48 Prozent auf 31.225 Punkte, der Dow Jones (DJI) legte um 0,49 Prozent auf 51.521 Punkte zu. In Frankfurt fiel der DAX (DAX) um 0,56 Prozent auf 25.308 Punkte. Der Nikkei 225 (NI225) verlor 0,92 Prozent auf 70.036 Punkte. Gold (GOLD) gab um 0,79 Prozent auf 4.153,90 Dollar nach.
Unternehmen
Nvidia (NVDA) rückte durch Berichte über Gespräche mit SpaceX (SPCX) über eine umfangreiche Chipbestellung in den Mittelpunkt. Demnach verhandelt SpaceX (SPCX) über eine Finanzierung von 40 Milliarden Dollar für den Erwerb der Prozessoren. Intel (INTC) hält an der Zusammenarbeit mit Elon Musk beim Aufbau des Halbleiterprojekts Terafab fest. Wegen knapper Speicherchips führte AMD (AMD) Gespräche mit der Halbleitersparte von Samsung Electronics. Damit rückte Samsung Electronics (005930) als möglicher Lieferant für KI-Beschleuniger in den Blick.
ABN Amro (ABN) gab nach Marktangaben etwas nach, nachdem die Niederlande angekündigt hatten, ihren Anteil von 20,7 auf 10,5 Prozent zu senken. HSBC (HSBA) prüft Berichten zufolge einen Stellenabbau im britischen Vermögensgeschäft, um dort verstärkt künstliche Intelligenz einzusetzen. Partners (PGHN) arbeitet nach Berichten an neuen Strukturen für Fonds, die mit erhöhten Rückgabewünschen konfrontiert sind.
Volkswagen (VOW3) bildete in seiner britischen Finanzierungssparte eine Rückstellung von 725 Millionen Pfund für Entschädigungen wegen überhöhter Kosten bei Autokrediten. Porsche (P911) richtet sein Angebot stärker auf Verbrennungsmotoren und exklusive Modelle aus. Für Spitzenmodelle plant der Sportwagenhersteller Berichten zufolge Preiserhöhungen von 20 Prozent. Frasers (FRAS) erwarb nach Berichten eine Beteiligung an Under Armour (UAA).
Chevron (CVX) wandte sich gegen ein Verbot amerikanischer Dieselausfuhren, weil die Maßnahme nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden die Versorgungslage verschärft. ServiceNow (NOW) verwies auf die anhaltende Nachfrage nach Unternehmenssoftware mit KI-Funktionen. Die Geschäftsentwicklung liege über den eigenen Finanzzielen.
Makroökonomie
Nach Einschätzung des IWF treffen die Risiken eines unausgewogenen KI-Investitionsbooms, eines länger anhaltenden Energieschocks und hoher Staatsschulden zusammen. Das erhöht den wirtschaftspolitischen Handlungsdruck. Das White House kündigte ein baldiges Gespräch des US-Präsidenten mit dem russischen Präsidenten über einen Pestfall in Sibirien an.
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*Erstellt am 07.10.2026 / 10:35 (Europe/Berlin)*