Täglicher Marktbericht – 15. Oktober 2026

Märkte

Der S&P 500 (SPX) schloss 0,33 Prozent höher bei 7.744 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) verlor hingegen 0,05 Prozent auf 29.936 Punkte, während der Dow Jones (DJI) 1,08 Prozent auf 52.178 Punkte gewann. Der DAX (DAX) stieg um 0,33 Prozent auf 25.383 Punkte. In Tokio fiel der Nikkei 225 (NI225) wegen schwacher Halbleiterwerte um 4,90 Prozent auf 64.426 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen (US10Y) sank um rund 10 Basispunkte auf 5,09 Prozent. Gold (GOLD) verteuerte sich um 2,04 Prozent auf 4.191,50 Dollar.

Unternehmen

CoreWeave (CRWV) rückte in den Mittelpunkt, nachdem die Risikoprämien auf die Schulden des KI-Infrastrukturanbieters deutlich gestiegen waren. Dies schürte Bedenken über die kreditfinanzierte Expansion von Rechenzentren. Nvidia (NVDA) verteidigte die finanzielle Lage seines Kunden und Beteiligungsunternehmens, beendete damit aber nicht die Debatte über dessen Kapitalbedarf. TSMC (TSM) meldete ein weiteres Rekordquartal, während sich der Wettbewerb großer KI-Kunden um Fertigungskapazitäten verschärfte. SK Hynix (000660) fiel wegen Sorgen über chinesische Konkurrenz und ein späteres Überangebot an Speicherchips um 11,06 Prozent. Im selben Branchenumfeld verlor Samsung Electronics (005930) 9,48 Prozent.

Iambic Therapeutics (IAMT) stieß bei seinem Börsendebüt auf rege Nachfrage. Der KI-gestützte Krebsmedikamentenentwickler hatte beim Börsengang 150 Millionen Dollar eingesammelt. AppLovin (APP) gewann 6,52 Prozent auf 279,29 Dollar. Intuit (INTU) stieg um 6,36 Prozent auf 330,17 Dollar. ServiceNow (NOW) legte um 6,14 Prozent auf 148,57 Dollar zu.

Commerzbank (CBK) stand im Blickpunkt, nachdem die EZB UniCredit regulatorisch den Weg für eine vollständige Übernahme freigegeben hatte. Siemens (SIE) erhielt aus Niedersachsen einen Auftrag für Batteriezüge im Milliardenumfang. Volkswagen (VOW3) bereitete wegen fehlerhafter Batteriezellen einen Rückruf von Elektroautos vor. FMC (FMC) geriet unter Druck, weil die schwache Nachfrage den Pflanzenschutzmittelhersteller zu einer Neuordnung seiner Preisstrategie veranlasst hatte.

Makroökonomie

Die vom BLS veröffentlichten Verbraucherpreise signalisierten anhaltenden Inflationsdruck. Nach Angaben der EZB erhielt UniCredit die aufsichtsrechtliche Zustimmung für eine vollständige Übernahme der Commerzbank.

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*Erstellt am 15.10.2026 / 22:37 (Europe/Berlin)*