Täglicher Marktbericht – 18. Oktober 2026
Märkte
Sorgen über die Finanzierung des KI-Infrastrukturausbaus drückten den S&P 500 (SPX) um 1,09 Prozent auf 7.659 Punkte. Der Nasdaq 100 (NDX) verlor 2,50 Prozent auf 29.188 Punkte. Der Dow Jones (DJI) schloss 0,34 Prozent tiefer bei 52.002 Punkten. In Frankfurt gewann der DAX (DAX) 0,95 Prozent auf 25.623 Punkte. Der Nikkei 225 (NI225) legte in Tokio um 1,39 Prozent auf 65.324 Punkte zu. Brent-Rohöl (UKOIL) verteuerte sich um 3,72 Prozent auf 109,86 Dollar je Barrel.
Unternehmen
Palantir (PLTR) verlor infolge der Neubewertung von KI-Infrastrukturinvestitionen 7,22 Prozent auf 186,03 Dollar. Wachsende Zweifel an der Finanzierung des Rechenzentrumsausbaus drückten Advanced Micro Devices (AMD) um 5,95 Prozent auf 528,75 Dollar. Intel (INTC) gab im selben Branchenumfeld um 5,79 Prozent auf 89,85 Dollar nach. Micron Technology (MU) büßte unter dem Druck auf Halbleiterwerte 5,63 Prozent auf 878,84 Dollar ein.
Siemens (SIE) richtet sein Industriegeschäft stärker auf Software und KI-Anwendungen aus und baut zugleich Stellen im mittleren Management ab. BMW (BMW) strafft seine Führungsebenen mit Abfindungsprogrammen. Auch Mercedes-Benz (MBG) streicht im Zuge seiner Sparmaßnahmen Stellen im Management.
Volkswagen (VOW3) stand wegen des anhaltenden Streits der Familie Piëch um das Erbe des früheren Konzernchefs im Blick. Apple (AAPL) rückte zum 25. Jahrestag des iPod in den Fokus. Das Gerät bereitete den späteren Ausbau des Geräte- und Dienstleistungsgeschäfts vor.
Woodside Energy (WDS) setzte die Vorbereitungsarbeiten am Scarborough-Gasprojekt aus, nachdem Aktivisten eine Plattform besetzt hatten. Piper Sandler (PIPR) rückte nach Berichten über gescheiterte Übernahmegespräche mit Perella Weinberg Partners in den Mittelpunkt. Perella Weinberg Partners (PWP) blieb nach dem Abbruch der Verhandlungen eigenständig.
Makroökonomie
Nach Einschätzung der BoE erhöhen stark fremdfinanzierte Positionen von Hedgefonds das Risiko abrupter Verwerfungen am globalen Anleihemarkt. Die EZB warnte vor den Folgen höherer Anleiherenditen für Finanzierungsbedingungen und Wachstum. Nach Angaben des White House setzte die US-Regierung Teile der Russland-Sanktionen per Dekret aus. Damit veränderte sie die Rahmenbedingungen für den Energiehandel mit Moskau.
---
*Erstellt am 18.10.2026 / 10:14 (Europe/Berlin)*