Täglicher Marktbericht – 21. Oktober 2026

Märkte

Der S&P 500 (SPX) schloss 0,58 Prozent höher bei 7.757 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) gewann 1,13 Prozent auf 29.823 Punkte, der Dow Jones (DJI) stieg um 0,69 Prozent auf 52.856 Punkte. In Europa legte der DAX (DAX) um 1,35 Prozent auf 25.645 Punkte zu. Hingegen verlor der Hang Seng (HSI) 2,21 Prozent und schloss bei 23.652 Punkten. Angesichts der Spannungen im Nahen Osten verteuerte sich Brent-Rohöl (UKOIL) um 0,80 Prozent auf 109,66 Dollar.

UnternehmenSpaceX (SPCX) rückte nach starken Quartalsergebnissen und Überlegungen zu einem Zusammenschluss mit Tesla in den Mittelpunkt der KI-Branche. Tesla (TSLA) übertraf mit Umsatz und Ergebnis die Erwartungen, obwohl die Erlöse im Autogeschäft zurückgingen. Meta Platforms (META) erhöhte den Investitionsausblick für künstliche Intelligenz und plant eine neue stimmrechtslose Aktienklasse. Zugleich verhängte ein Gericht in New Mexico im Cambridge-Analytica-Komplex eine Zivilstrafe von 25 Milliarden Dollar.

IBM (IBM) steigerte den Umsatz um 5 Prozent auf 17,1 Milliarden Dollar und übertraf mit Erlösen und Gewinn die Erwartungen. SAP (SAP) meldete ein Wachstum des Cloudgeschäfts über den Prognosen. Dank einer anziehenden Nachfrage aus der Auto- und Industriebranche stellte Texas Instruments (TXN) einen Umsatz über den Markterwartungen in Aussicht. Sorgen über Abonnentenwachstum und Nutzung ließen Netflix (NFLX) um 5,31 Prozent auf 65,04 Dollar fallen.

Qiagen (QGEN) rückte wegen Berichten über eine nahende Übernahme durch EQT im Umfang von rund 9,6 Milliarden Euro in den Blick. Abbott Laboratories (ABT) plant die Abspaltung seines durch Säuglingsnahrungsprozesse belasteten Ernährungsgeschäfts, das einen Jahresumsatz von 8,5 Milliarden Dollar erzielt. Electronic Arts (EA) will 400 Stellen streichen und das Studio BioWare schließen.

AT&T (T) fiel um 6,45 Prozent auf 21,91 Dollar. SK Hynix (000660) gewann 5,81 Prozent auf 1.294.000 Won. Samsung Electronics (005930) legte um 5,67 Prozent auf 223.500 Won zu. Wegen höherer Treibstoffkosten senkte Southwest Airlines (LUV) die Gewinnprognose für 2026.

Makroökonomie

Nach Angaben der Fed richtet sich der Blick der Anleger auf den weiteren geldpolitischen Kurs des FOMC. Wegen der Spannungen im Nahen Osten gewinnt die Entwicklung der Energiepreise für den Inflationspfad an Gewicht. Die britische Teuerungsrate von 3,5 Prozent verstärkte im Umfeld der BoE die Debatte über eine Straffung der Geldpolitik. Nach Angaben des White House setzte die US-Regierung Aufzeichnungspflichten für steuerbegünstigten roten Diesel aus, um zusätzliche Käufer zu gewinnen.

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*Erstellt am 21.10.2026 / 22:39 (Europe/Berlin)*