Täglicher Marktbericht – 21. Juli 2026

Märkte

Der S&P 500 (SPX) schloss 0,91 Prozent höher bei 7.511 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) stieg um 1,92 Prozent auf 29.155 Punkte. Der Dow Jones (DJI) gewann 0,95 Prozent auf 52.329 Punkte, während der DAX (DAX) um 0,66 Prozent auf 25.011 Punkte zulegte. Nach der Erholung der Technologiewerte schloss der Nikkei 225 (NI225) 3,26 Prozent höher bei 66.232 Punkten. Brent-Rohöl (UKOIL) verteuerte sich angesichts der Angriffe auf Tanker und der Drohungen gegen den Schiffsverkehr im Roten Meer um 2,11 Prozent auf 91,10 Dollar.

Unternehmen

Nvidia (NVDA) stellte seine Vera-Prozessorarchitektur für KI-Systeme vor und verschärfte damit den Wettbewerb um Rechenzentrumsprozessoren. Intel (INTC) gewann nach der Bestätigung weiterer Stellenstreichungen und des Umbaus seiner Rechenzentrumssparte 7,63 Prozent auf 104,47 Dollar. Advanced Micro Devices (AMD) stieg dank der breiten Nachfrage nach Halbleiterwerten um 7,15 Prozent auf 539,58 Dollar.

Micron Technology (MU) legte während der Branchenrally um 12,82 Prozent auf 976,42 Dollar zu. Applied Materials (AMAT) gewann 8,47 Prozent auf 570,21 Dollar. Lam Research (LRCX) stieg um 5,01 Prozent auf 322,14 Dollar. Samsung Electronics (005930) verteuerte sich nach der Vorstellung eines KI-gestützten Gesundheitsassistenten um 6,15 Prozent auf 259.000 Won.

Novo Nordisk (NVO) verklagte Eli Lilly wegen einer nach eigener Darstellung irreführenden Vergleichswerbung für Medikamente zur Gewichtsreduktion. Eli Lilly (LLY) steht damit in dem umkämpften Markt für GLP-1-Präparate vor einer rechtlichen Auseinandersetzung über die verwendeten Wirksamkeitsdaten.

Boeing (BA) bereitete den nächsten Entwicklungsschritt bei Schmalrumpfflugzeugen vor, obwohl die Fluggesellschaften bislang nicht auf eine neue Modellgeneration drängen. Airbus (AIR) steht vor derselben Investitionsentscheidung, nachdem jüngste Auslieferungszahlen den Vorsprung der Europäer gegenüber dem amerikanischen Konkurrenten verringert hatten. Volkswagen (VOW3) treibt Hybridvarianten für Golf und T-Roc voran. Damit reagiert der Konzern auf die veränderte Nachfrage nach Verbrennern und reinen Elektroautos. Makroökonomie Nach Angaben des White House wollen die Vereinigten Staaten und Kanada ihre Handelsgespräche beschleunigen, bevor die angekündigten Zölle von 50 Prozent auf eine breite Gruppe kanadischer Waren greifen. Zugleich stellte das Weiße Haus angesichts der fortgesetzten Angriffe und der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer kurzfristige Gespräche mit Iran nicht in Aussicht. Laut EZB verschärften die Banken im Euroraum ihre Vergabestandards für Unternehmenskredite. Das begrenzt die Finanzierung der Realwirtschaft zusätzlich.

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*Erstellt am 21.07.2026 / 18:41 (Europe/Berlin)*