Täglicher Marktbericht – 24. Juli 2026

Märkte Der S&P 500 (SPX) schloss nahezu unverändert bei 7.403 Punkten und verlor 0,07 Prozent. Neue Zweifel an den hohen KI-Investitionen drückten den Nasdaq 100 (NDX) um 1,27 Prozent auf 28.093 Punkte. Dagegen stieg der Dow Jones (DJI) um 0,41 Prozent auf 51.925 Punkte. Der DAX (DAX) gewann 1,36 Prozent auf 25.099 Punkte. Im Zuge des Ausverkaufs asiatischer Halbleiterwerte fiel der Nikkei 225 (NI225) um 2,73 Prozent auf 64.611 Punkte. Brent-Rohöl (UKOIL) verbilligte sich trotz der Angriffe auf wichtige Schifffahrtsrouten um 3,58 Prozent auf 97,09 Dollar je Barrel, nachdem Berichte über neue diplomatische Bemühungen im Konflikt mit Iran aufgekommen waren. Unternehmen SAP (SAP) stieg nach den Geschäftszahlen und der Begrenzung bestimmter KI-Kosten um 9,75 Prozent. ServiceNow (NOW) gewann 7,34 Prozent, nachdem Berichte über eine gegen die Aktie gerichtete Handelsposition die Aufmerksamkeit auf den Titel gelenkt hatten. Accenture (ACN) legte um 6,03 Prozent zu.

SK Hynix (000660) verlor trotz Berichten über große Liefervereinbarungen mit amerikanischen Technologiekonzernen 8,34 Prozent. Im selben Branchenumfeld fiel Samsung Electronics (005930) um 7,59 Prozent. Neue Sorgen über die Finanzierung hoher KI-Investitionen drückten Micron Technology (MU) um 7,81 Prozent. Intel (INTC) verlor trotz positiv aufgenommener Geschäftszahlen 7,56 Prozent. Applied Materials (AMAT) sank um 5,24 Prozent, Lam Research (LRCX) um 5,19 Prozent.

Volkswagen (VOW3) warnte vor schwächeren Erlösen und will noch in diesem Jahr über den Konzernumbau entscheiden. Commerzbank (CBK) rückte in den Blick, nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende Gespräche mit UniCredit über den Übernahmekonflikt gefordert hatte. SpaceX (SPCX) geriet nach dem schwachen Börsendebüt und einer Analysteneinschätzung zur Bewertung des KI-Geschäfts unter Druck.

Verizon (VZ) gewann nach unerwartet hohen Erlösen im Mobilfunk- und Internetgeschäft sowie einer angehobenen Jahresprognose 5,17 Prozent. Uber (UBER) belasteten Berichte, wonach der Robotaxi-Partner Waymo eine Trennung prüft.

Makroökonomie Nach Angaben des White House drohte die US-Regierung der Europäischen Union wegen der Strafe gegen Google mit neuen Zöllen und verlängerte zugleich den allgemeinen Zollsockel von 10 Prozent. Die EZB hob ihre Inflationsprognose für 2027 an. ---

*Erstellt am 24.07.2026 / 21:42 (Europe/Berlin)*