Täglicher Marktbericht – 7. August 2026

Märkte Schwache US-Arbeitsmarktdaten stützten den S&P 500 (SPX), der 0,40 Prozent höher bei 7.741 Punkten schloss. Der Nasdaq 100 (NDX) gewann 0,78 Prozent auf 29.601 Punkte. Der DAX (DAX) legte um 0,69 Prozent auf 26.319 Punkte zu, der Shanghai Composite (000001) um 1,59 Prozent auf 3.940 Punkte. Brent-Rohöl (UKOIL) verteuerte sich um 1,36 Prozent auf 83,61 Dollar, nachdem die Blockade iranischer Ölexporte und die Lage an der Straße von Hormus die Sorge um das Angebot verschärft hatten. Gold (GOLD) gewann 2,40 Prozent auf 4.402,80 Dollar. Unternehmen SK Hynix (000660) plant Berichten zufolge, seine Chipfertigung in Südkorea auszubauen. Zugleich prüft der Konzern Optionen für das Werk im chinesischen Chongqing. Tencent (0700) rückte mit seinen Investitionen in künstliche Intelligenz in den Blick der Anleger. Palantir (PLTR) gewann 8,78 Prozent auf 169,61 Dollar. ServiceNow (NOW) stieg um 6,44 Prozent auf 124,91 Dollar.

Volkswagen (VOW3) steht unter Anpassungsdruck. Die Eigentümerfamilien fordern einen schnelleren Umbau, hinzu kommen personelle Veränderungen im Vertrieb und die geplante Offensive mit Pick-ups in den Vereinigten Staaten. Bei Porsche (P911) prägte die Forderung des Großaktionärs nach rascheren Einschnitten im Volkswagen-Konzern die Nachrichtenlage. Siemens (SIE) baut in den Vereinigten Staaten die Produktion elektrischer Ausrüstung für Rechenzentren aus und strafft zugleich seine Führungsebenen.

Novo Nordisk (NVO) brachte seine Abnehmpille in Deutschland auf den Markt. Die Absatzperspektiven nahm der Kapitalmarkt zurückhaltend auf. Boeing (BA) rückte wegen angeordneter Rissprüfungen an rund 470 Flugzeugen in den Blick der Anleger. Rheinmetall (RHM) warnte vor Verzögerungen bei der Beschaffung einer Jagdbomberdrohne.

SAP (SAP) setzte seine Kurserholung fort. Uber (UBER) gewann 6,06 Prozent auf 74,74 Dollar.

Makroökonomie Nach Angaben des BLS sank die Zahl der Stellen außerhalb der Landwirtschaft im Juli um 23.000, während die Arbeitslosenquote auf 4,10 Prozent zurückging. Der Bericht dämpfte die Erwartungen an eine baldige Straffung der Geldpolitik. Das White House bestätigte unterdessen die laufenden Gespräche zwischen Präsident und Fed-Vorsitzendem.

---

*Erstellt am 07.08.2026 / 18:30 (Europe/Berlin)*