Täglicher Marktbericht – 14. August 2026
Märkte Schwächere US-Einzelhandelsumsätze drückten den S&P 500 (SPX) um 0,21 Prozent auf 7.783 Punkte. Der Nasdaq 100 (NDX) verlor 0,33 Prozent auf 29.986 Punkte. Dagegen schloss der DAX (DAX) 0,53 Prozent höher bei 26.440 Punkten, während der Hang Seng (HSI) um 1,27 Prozent auf 25.117 Punkte nachgab. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen (US10Y) stieg um rund 6 Basispunkte auf 4,70 Prozent. Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges und angekündigter US-Sanktionen verteuerte sich Brent-Rohöl (UKOIL) um 1,65 Prozent auf 88,51 Dollar je Barrel. UnternehmenSpaceX (SPCX) schloss Berichten zufolge die Übernahme des KI-Programmierunternehmens Cursor für 60 Milliarden Dollar ab. Alphabet (GOOGL) rückte wegen des stark gestiegenen Werts seiner Beteiligung an SpaceX (SPCX) in den Blick. Amazon (AMZN) verzeichnete durch einen Aktienkauf von Thrive Capital im Umfang von rund 215 Millionen Dollar zusätzliche Nachfrage.
Broadcom (AVGO) verlor infolge einer erneuten Neubewertung hoch bewerteter KI- und Halbleitertitel 6,44 Prozent auf 390,91 Dollar. Applied Materials (AMAT) gab nach der Ergebnisvorlage um 5,42 Prozent auf 505,58 Dollar nach. Advanced Micro Devices (AMD) gewann hingegen 5,17 Prozent auf 507,99 Dollar. Sandisk (SNDK) setzte nach Marktangaben seine Wochenrally nach neuen Impulsen für das Speichergeschäft fort. Oracle (ORCL) rückte wegen der Verzögerung einer Gasleitung für ein geplantes Rechenzentrum in New Mexico bis 2027 in den Fokus.
Gilead Sciences (GILD) belastete ein Gerichtsurteil, das bestimmten Gesundheitsprogrammen den Import seiner Medikamente aus dem Ausland untersagt. UnitedHealth (UNH) rückte nach dem Schuldeingeständnis im Strafverfahren um die Tötung eines Konzernmanagers in den Blick.
Uber (UBER) vereinbarte Berichten zufolge mit Pony.ai den Einsatz von 2.000 Robotaxis in Europa; eine belastbare Kursreaktion wurde nicht genannt. Die Commerzbank (CBK) überschritt zeitweise erstmals seit 2010 wieder die Marke von 40 Euro. SAP (SAP) setzte nach Marktangaben seine Kursrally fort.
Makroökonomie Nach Angaben des Census Bureau sanken die US-Einzelhandelsumsätze im Juli um 0,6 Prozent und damit so stark wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Dies dämpfte die Erwartungen an den nächsten Zinsentscheid der Fed. Die BoJ signalisierte Berichten zufolge Vorbereitungen für eine weitere Zinserhöhung. Bei der EZB rückte die Debatte über ihre institutionelle Unabhängigkeit in den Mittelpunkt, während das White House neue Maßnahmen zur wirtschaftlichen Isolierung Irans ankündigte.
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*Erstellt am 14.08.2026 / 21:13 (Europe)