Täglicher Marktbericht – 15. August 2026
Märkte
Der S&P 500 (SPX) schloss 0,17 Prozent tiefer bei 7.786 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) gab 0,13 Prozent auf 30.046 Punkte nach. Dagegen stieg der DAX (DAX) um 0,53 Prozent auf 26.440 Punkte, während der Hang Seng (HSI) 1,10 Prozent auf 25.117 Punkte verlor. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen (US10Y) erhöhte sich um rund 6 Basispunkte auf 4,70 Prozent. Angesichts weiterer Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus verteuerte sich Brent-Rohöl (UKOIL) um 1,67 Prozent auf 88,52 Dollar je Barrel.
Unternehmen
Im Halbleitersektor gewannen Advanced Micro Devices (AMD) 6,50 Prozent auf 514,39 Dollar. Dagegen verloren Broadcom (AVGO) 5,94 Prozent auf 392,99 Dollar. Applied Materials (AMAT) gaben 5,12 Prozent auf 507,18 Dollar nach.
Alibaba (BABA) rückte wegen der Verbreitung seiner offenen KI-Modelle in den Blick. Berichten zufolge verzeichneten diese binnen sechs Monaten mehr als 3 Milliarden Downloads. Meta Platforms (META) stand wegen der geplanten Trennung vom KI-Anbieter Manus und einer möglichen Aufhebung chinesischer Reisebeschränkungen für dessen Gründer im Fokus.
PayPal (PYPL) legte nachbörslich zu, nachdem Berichte über Übernahmeverhandlungen mit Interessenten nach einem abgelehnten Angebot bekannt geworden waren. Mastercard (MA) behob nach eigenen Angaben eine vorübergehende Störung, infolge derer Kartenzahlungen in Australien abgelehnt worden waren.
Easyjet (EZJ) litt unter zahlreichen Flugausfällen infolge eines Streiks des Kabinenpersonals in Frankreich. Die Deutsche Bahn (DB1) prüft Berichten zufolge die Reaktivierung älterer Güterwagen, um Transportengpässe wegen des Niedrigwassers am Rhein abzufedern.
Makroökonomie
Laut White House bereitet die US-Regierung weitere wirtschaftliche Maßnahmen gegen Iran vor. Zugleich erhöhten Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und festgefahrene Verhandlungen die Risiken für die Energieversorgung und den Welthandel. China legte wegen Handlungen der japanischen Regierung am Yasukuni-Schrein formellen Protest ein. Damit nahmen die politischen Spannungen zwischen beiden Ländern zu. Indien kündigte einen Wachstumskurs mit zusätzlichen Chipfabriken und Kernreaktoren an, um den Ausbau seiner industriellen Kapazitäten zu beschleunigen.
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*Erstellt am 15.08.2026 / 12:29 (Europe/Berlin)*