Täglicher Marktbericht – 26. August 2026

Märkte

Der S&P 500 (SPX) schloss vor den Nvidia-Zahlen mit einem Minus von 0,02 Prozent nahezu unverändert bei 7.676 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) stieg hingegen um 0,05 Prozent auf 29.225 Punkte. Der DAX (DAX) beendete den Handel 0,08 Prozent höher bei 26.286 Punkten; der Nikkei 225 (NI225) gewann 0,62 Prozent auf 66.262 Punkte. Brent-Rohöl (UKOIL) verbilligte sich um 0,94 Prozent auf 86,45 Dollar je Barrel, Gold (GOLD) um 0,99 Prozent auf 4.647,80 Dollar je Feinunze.

Unternehmen

Nvidia (NVDA) verdoppelte den Umsatz auf 96 Milliarden Dollar. Der über den Erwartungen liegende Ausblick überzeugte die Anleger nachbörslich jedoch nicht vollständig. Lam Research (LRCX) investiert 1,5 Milliarden Dollar in Oregon und baut damit seine Forschung und Entwicklung für die wachsende Nachfrage nach Ausrüstung zur Fertigung von KI-Chips aus.

Salesforce (CRM) sprang nachbörslich um 14 Prozent, nachdem das Wachstum die Erwartungen übertroffen und das Unternehmen seine Jahresprognose angehoben hatte. Hinzu kam eine vertiefte Zusammenarbeit mit Anthropic. Okta (OKTA) legte nach übertroffenen Erwartungen und einer abermals erhöhten Umsatzprognose nachbörslich um 15 Prozent zu. CrowdStrike (CRWD) gewann nachbörslich, weil der Jahresumsatzausblick die Markterwartungen übertraf. HP (HPQ) gab nachbörslich nach. Sorgen über die Nachfrage nach Computern und Druckern überlagerten die höhere Gewinnprognose.

Meta Platforms (META) vereinbarte zur Beilegung von Klagen wegen mutmaßlicher Schäden sozialer Medien bei Jugendlichen Zahlungen von bis zu 18 Milliarden Dollar sowie zusätzliche Schutzvorgaben. Warner Bros. Discovery (WBD) rückte wegen des Interesses möglicher Käufer an Vermögenswerten und des Rechtsstreits um die Übernahme durch Paramount in den Blickpunkt. Paramount Skydance (PSKY) prüft Berichten zufolge mehrere Wege, um die Klagen gegen die 110 Milliarden Dollar schwere Transaktion beizulegen.

Volkswagen (VOW3) kündigte wegen zu hoher Kosten Einschnitte im Management an. Zugleich stand die Zukunft einzelner Werke im Mittelpunkt. Siemens Energy (ENR) schärfte mit einer möglichen Abspaltung der Industriesparte seinen strategischen Fokus. Die Commerzbank (CBK) stand vor einem für September vorgesehenen Treffen des Bundesfinanzministers mit dem Unicredit-Chef zur Übernahmefrage im Blickpunkt.

Makroökonomie

Nach Angaben des BEA stieg die Kernrate des PCE-Preisindex im Juli gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent und blieb damit für den geldpolitischen Kurs der Fed maßgeblich. Nach Angaben des White House plant die US-Regierung Investitionen von 2,2 Milliarden Dollar in kleine Kernreaktoren für fünf Armeestandorte. Zugleich beschränkt sie bestimmte ausländische Ausrüstung für Stromnetze. Laut EZB forderte Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel eine Zinserhöhung im September und verschärfte damit die Debatte über den nächsten geldpolitischen Schritt.

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*Erstellt am 26.08.2026 / 22:48 (Europe/Berlin)*