Täglicher Marktbericht – 12. September 2026

Märkte

Der S&P 500 (SPX) schloss 0,86 Prozent höher bei 7.657 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) gewann 0,91 Prozent auf 29.368 Punkte. Um 0,98 Prozent auf 52.573 Punkte stieg der Dow Jones (DJI). In Frankfurt legte der DAX (DAX) um 0,82 Prozent auf 25.569 Punkte zu, während der Nikkei 225 (NI225) 1,93 Prozent auf 64.011 Punkte verlor. Brent-Rohöl (UKOIL) verbilligte sich trotz der Risiken für die Lieferwege am Persischen Golf um 2,81 Prozent auf 104,61 Dollar je Barrel.

Unternehmen

Nvidia (NVDA) erwägt Berichten zufolge, sich beim Börsengang von Anthropic mit bis zu 10 Milliarden Dollar zu beteiligen. Der mögliche Schritt an den Kapitalmarkt ist mit der Nachfrage des KI-Entwicklers nach Grafikprozessoren verknüpft.

Oracle (ORCL) rückte in den Blick, nachdem Gründer Larry Ellison den Verkauf von bis zu 50 Millionen Aktien im Wert von bis zu 7,5 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Zugleich standen das Rechenzentrumsgeschäft und die hohen Verpflichtungen für KI-Infrastruktur im Fokus.

Hapag-Lloyd (HLAG) hält Berichten zufolge trotz des Widerstands aus Israel an Gesprächen über eine Übernahme von ZIM fest. Das mögliche Volumen wird mit rund 3,6 Milliarden Euro beziffert. Die Übernahme von ZIM Integrated Shipping Services (ZIM) hängt von weiteren Gesprächen und regulatorischen Fragen ab.

VinFast (VFS) übertrug den Posten des globalen Vorstandsvorsitzenden von Gründer Pham Nhat Vuong auf dessen Sohn Pham Nhat Quan Anh. Unterdessen setzt der Elektroautohersteller seine Expansion fort. BYD (1211) stand im Blick, nachdem der US-Präsident eine Zulassung chinesischer Hersteller für die Produktion in den Vereinigten Staaten mit amerikanischen Beschäftigten in Aussicht gestellt hatte. Das Importverbot soll hingegen bestehen bleiben.

BioNTech (BNTX) rückte durch Äußerungen seines Mitgründers Thomas Strüngmann zur weiteren Entwicklung des Unternehmens und zu sinkenden Preisen für Medikamente gegen Adipositas in den Blick. St. James’s Place (STJ) überprüft nach Abgängen seine Wachstumspläne und will die Bindung seiner Finanzberater stärken.

Makroökonomie

Ein führender Geldpolitiker der EZB warnte, anhaltend hohe Ölpreise könnten wegen des gestiegenen Inflationsrisikos weitere Zinserhöhungen erforderlich machen. Laut White House zeigte sich Präsident Donald Trump offen für die Fertigung chinesischer Elektroautos in den Vereinigten Staaten mit amerikanischen Beschäftigten. Am Ausschluss importierter Fahrzeuge hielt er jedoch fest. Beim BRICS-Gipfel in Neu-Delhi standen der Iran-Krieg, westliche Zölle und Sanktionen sowie eine stärkere grenzüberschreitende Verknüpfung staatlich gestützter Zahlungssysteme im Mittelpunkt.

---

*Erstellt am 12.09.2026 / 09:47 (Europe/Berlin)*