Täglicher Marktbericht – 17. September 2026
Märkte
Nach der Zinserhöhung der Fed und dem Rückgang der Ölpreise schloss der S&P 500 (SPX) 1,18 Prozent höher bei 7.641 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) gewann 1,71 Prozent auf 29.440 Punkte, der Dow Jones (DJI) stieg um 0,74 Prozent auf 51.842 Punkte. In Frankfurt legte der DAX (DAX) um 1,24 Prozent auf 25.717 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen (US10Y) sank um 5,7 Basispunkte auf 4,95 Prozent. Brent-Rohöl (UKOIL) verbilligte sich um 1,12 Prozent auf 104,64 Dollar je Barrel.
Unternehmen
Nvidia (NVDA) rückte mit der Prognose in den Mittelpunkt, im kommenden Jahr doppelt so viele Chips zu verkaufen. Im Sog der starken Chipnachfrage gewann Intel (INTC) 9,33 Prozent auf 110,48 Dollar. Advanced Micro Devices (AMD) stieg um 6,27 Prozent auf 544,65 Dollar. Die Nachfrage nach Speicherchips ließ Micron Technology (MU) um 5,38 Prozent auf 976,37 Dollar zulegen.
TSMC (TSM) und andere Halbleiterhersteller verwiesen auf den Fachkräftemangel in der amerikanischen Chipfertigung. Palantir (PLTR) rückte in den Blick, nachdem der Vorstandsvorsitzende angemessene Regeln für künstliche Intelligenz gefordert hatte. Berichten zufolge erwägt SpaceX (SPCX) den Erwerb von Kunden- und Betriebsdaten gescheiterter Start-ups, um damit KI-Modelle zu trainieren.
Nestlé (NESN) belastete ein russisches Dekret, das die dortigen Vermögenswerte des Konzerns unter vorläufige staatliche Verwaltung stellt. Deutsche Bank (DBK) stand im Fokus, nachdem ein Gericht im Untreueprozess gegen einen früheren Mitarbeiter die internen Kontrollen kritisiert hatte.
Boeing (BA) erhielt einen neuen Auftrag, weil Lufthansa eine Kaufoption für 20 Maschinen des Typs 737 Max 10 ausübte. Volkswagen (VOW3) rückte wegen der Verschiebung des elektrischen Audi A4 und der zugehörigen Konzernplattform in den Blick. BMW (BMW) sah sich mit Volvos Plan konfrontiert, seine Stellung im elektrischen Premiumsegment mit über 13 neuen Modellen auszubauen.
Makroökonomie
Die Fed erhöhte den Leitzins und bekräftigte ihren Kurs gegen die Inflation. Der Schritt prägte die Erwartungen weiterer geldpolitischer Straffungen. Nach Angaben der BoE blieb der britische Leitzins trotz der amerikanischen Zinserhöhung unverändert. Die revidierte Inflationsrate im Euroraum betrug laut Eurostat 3,2 Prozent.
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*Erstellt am 17.09.2026 / 21:06 (Europe/Berlin)*