Täglicher Marktbericht – 24. September 2026

Märkte

Der S&P 500 (SPX) schloss angesichts steigender Ölpreise und anhaltender Zinssorgen nahezu unverändert bei 7.709 Punkten. Er gewann 0,03 Prozent. Der Nasdaq 100 (NDX) legte um 0,05 Prozent auf 30.484 Punkte zu. Der DAX (DAX) verlor 0,57 Prozent auf 25.267 Punkte. In Asien sank der Shanghai Composite um 1,61 Prozent auf 3.888 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen (US10Y) stieg um 4,8 Basispunkte auf 5,16 Prozent. Brent-Rohöl (UKOIL) verteuerte sich um 4,09 Prozent auf 107,30 Dollar je Barrel.

Unternehmen

Oracle (ORCL) berief sich gegenüber dem Entwickler eines Rechenzentrums in New Mexico wegen Verzögerungen auf höhere Gewalt. Die Aktie verlor laut Marktangaben 4 Prozent. SoftBank (9984) nahm mit einer Rekordanleihe mehr als 11 Milliarden Dollar auf, um seine Beteiligung an OpenAI zu finanzieren. Dafür bot der Konzern Renditen von bis zu 9,75 Prozent. ASML (ASML) stand im Mittelpunkt amerikanisch-niederländischer Gespräche über mögliche weitere Beschränkungen für Chipausrüstungen.

Uber (UBER) sicherte sich Berichten zufolge eine Übernahmevereinbarung mit Delivery Hero und veränderte damit die Führungsplanung des Berliner Lieferdienstes. Gen Digital (GEN) legte GoDaddy ein Übernahmeangebot vor. Die Gespräche befanden sich laut Berichten noch in einem frühen Stadium. BlackRock (BLK) führte mit Partnern exklusive Gespräche über den möglichen Erwerb der Rechenzentren von Stack Infrastructure im asiatisch-pazifischen Raum für 25 Milliarden Dollar.

Qualcomm (QCOM) verlängerte seine weltweite Lizenzvereinbarung mit Apple mit Wirkung vom April 2027 und sicherte damit vorerst die Geschäftsbeziehung zum iPhone-Hersteller. Meta Platforms (META) stellte ein handtellergroßes Gerät für seinen KI-Assistenten Muse vor und erweiterte damit sein Angebot an KI-Hardware. Microsoft (MSFT) rückte in die Regulierungsdebatte, nachdem sein KI-Chef verbindliche Grenzen für Modelle gefordert hatte.

Volkswagen (VOW3) begann über seine Tochter Moia mit Robotaxi-Fahrten in den Vereinigten Staaten. Wacker Chemie (WCH) verwies nach einem Rekordverlust auf Fortschritte bei seinem Sparprogramm. Commerzbank (CBK) brachte über ihre Vorstandsvorsitzende eine mögliche Übernahme der Hypovereinsbank ins Gespräch. Konkrete Verhandlungen wurden nicht ausgewiesen.

Makroökonomie

Die Fed legte Vorschläge für die Aufsicht über Emittenten von Stablecoins vor. Zugleich beeinflussten höhere Energiepreise die Erwartungen an ihren weiteren Zinskurs. Laut White House trafen der amerikanische und der chinesische Präsident in Washington zu Gesprächen über Handel, künstliche Intelligenz und Taiwan zusammen. Die EZB bestätigte den vorzeitigen Wechsel von Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel zum IWF. Damit steht eine Neubesetzung im Direktorium an. Laut Bundesbank bescheinigte der Stresstest kleinen deutschen Banken eine höhere Widerstandsfähigkeit, wies bei einem schweren Abschwung aber weiterhin Risiken für mehrere Dutzend Institute aus.

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*Erstellt am 24.09.2026 / 21:52 (Europe/Berlin)*