Täglicher Marktbericht – 27. September 2026

Märkte

Der S&P 500 (SPX) schloss 0,51 Prozent höher bei 7.743 Punkten. Der Nasdaq 100 (NDX) gewann 0,42 Prozent auf 30.608 Punkte. Um 0,93 Prozent auf 51.829 Punkte stieg der Dow Jones (DJI), während der DAX (DAX) 0,56 Prozent höher bei 25.409 Punkten schloss. In Asien legte der Nikkei 225 (NI225) um 1,30 Prozent auf 66.364 Punkte zu. Angesichts der Verhandlungen über eine Wiederöffnung der Straße von Hormus verbilligte sich Brent-Rohöl (UKOIL) um 2,77 Prozent auf 97,44 Dollar je Barrel.

Unternehmen

Meta Platforms (META) treibt mit einem KI-Schlüsselanhänger den Aufbau eigener Hardware voran. Das Gerät soll Anwendungen vom Smartphone lösen und den Zugang zu den eigenen KI-Diensten verbreitern. Amazon (AMZN) investiert drei Milliarden Dollar in schnellere Lieferungen und verschärft damit den Wettbewerb um Zustellung und Kundentreue. Microsoft (MSFT) und weitere kapitalintensive KI-Anbieter geraten wegen gestiegener Finanzierungskosten für Rechenzentren unter höheren Investitionsdruck.

LVMH (MC) soll Gespräche über den Erwerb eines Anteils an Armani aufnehmen. Damit beginnt die vom verstorbenen Gründer vorgesehene Neuordnung des Modehauses. Auch L’Oréal (OR) zählt zu den vorgesehenen Gesprächspartnern für den Anteilsverkauf. Neben den beiden französischen Konzernen soll EssilorLuxottica (EL) in die Verhandlungen einbezogen werden.

BASF (BAS) wird als möglicher Interessent für eine Übernahme von Evonik genannt. Damit rückte Evonik (EVK) in den Mittelpunkt der Konsolidierungsdebatte in der europäischen Chemieindustrie.

Wüstenrot & Württembergische (WUW) verlässt freiwillig den S-Dax und mindert damit die Bedeutung der Börsennotierung für den eigenen Kapitalmarktzugang. Anglo American (AAL) setzt bei De Beers auf eine deutlichere Abgrenzung natürlicher Diamanten von im Labor erzeugten Steinen, um die Nachfrage zu stabilisieren. Absa (ABG) verwies auf das Risiko sinkender Ernteerträge und steigender Lebensmittelpreise infolge von El Niño im südlichen Afrika.

Makroökonomie

Nach Angaben des White House blieben sowohl die Gespräche der Vereinigten Staaten mit China über Handelsfragen als auch die Auseinandersetzung mit Iran über eine Wiederöffnung der Straße von Hormus ohne abschließende Vereinbarung. Wegen der Inflations- und Zinsrisiken gewinnt der nächste Arbeitsmarktbericht des BLS besondere Bedeutung für die Bewertung der amerikanischen Geldpolitik. Laut Fed steht der nächste Zinsentscheid im Oktober an. Die Arbeitsmarktdaten bilden dafür eine zentrale Entscheidungsgrundlage.

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*Erstellt am 27.09.2026 / 13:28 (Europe/Berlin)*